
Die Koordinationstherapie beruht auf vier neuen Entwicklungen der Neurowissenschaften:
Es ist gemessen worden, dass Bewegungs-Nervenzellen rhythmisch elektronische Impulse abfeuern.
Aktiviert werden Sie durch Willen, Empfinden und Impulse der Bewegungsfühler. Sie sind Teil vorgelagerter rhythmisch schwingender Nerven-Teil-Netzwerke. Sie können nach Verletzungen weniger exakt Impulse erzeugen und aus dem Takt geraten. Sie können die Koppelung an andere Netze verlieren. - Wiederholt durchgeführtes, auf Millisekunden genaues, ständig wiederkehrendes, rhythmisch-dynamisches Bewegen verbessert die rhythmischen Eigenschaften der den Bewegungs-Nerven-Zellen vorgelagerten Nerven-Netzwerke und die gegenseitigen Koppelungen. Bis hin zum natürlichen, selbständigen Bewegen und Denkvermögen.
Die Therapie muss, soll ein verletztes Nervensystem wieder natürliche Bewegungen erzeugen, automatische Funktionen ausführen und das Denken verbessern, möglichst ganzheitlich durchgeführt werden:
Während der Therapie muss das Training des Gleichgewichts, das schwungvolle harmonische Zusammenwirken der beim Bewegen tätigen Muskeln (Koordinationsdynamik) und die Rückkoppelung, die die Gestaltung der Art der Schwingungen in den Takt-Erzeugenden- Nervennetzwerken auslöst (Oszillatorformation), gewährleistet sein.
Es ist gemessen worden, dass beim verletzten Zentralnervensystem von Tier und Mensch verschiedene Neubildungs-Prozesse ablaufen, einschliesslich die Neubildung von Nervenzellen. Hirnstamm und Rückenmark unterliegen stärker spontanen Reperaturmechanismen. Nervenzellen und Nervenleitungen können wandern und grosse Distanzen überwinden. Von der Lage einer neugebildeteten Nervenzelle kann nicht unbedingt auf die Funktiongeschlossen werden.